Studientag Notationskunde
Studientag Notationskunde Die Leser:innen der Notation: Ein praktischer Workshop zur Feier von Karin Paulsmeiers Notationskunde
Anlässlich der Fertigstellung und Veröffentlichung von Karin Paulsmeiers drei Bänden zur Notationskunde 13. bis 18. Jahrhundert erkunden wir die Welt der Leser:innen von Notation, sowohl historisch als auch aktuell. In vier Sitzungen werden die Verwerfungen zwischen den Notationssystemen und den Handlungen der Lesenden beleuchtet, um unser Verständnis der Berührungspunkte zwischen Notation und Gesellschaft zu bereichern. Jede Sitzung umfasst eine kurze thematische Einführung, gefolgt von praktischen Experimenten. Wir werden uns mit einem breiten zeitlichen und geographischen Spektrum befassen: von den konkurrierenden Notationssystemen, die einem südgermanischen Schüler des 13. Jahrhunderts zur Verfügung standen, über die Klangfarben und Praktiken der Klosterpolyphonie in der Toskana des 16. Jahrhunderts bis hin zu den gescheiterten Versuchen, die französische Notation des 14. Jahrhunderts im Paris des 18. und der praktischen Infragestellung der schriftlichen und kompositorischen Autorität im 19. Jahrhundert. Sie sind herzlich eingeladen, sich mit uns auf dieses Abenteuer einzulassen, insbesondere (aber nicht ausschliesslich), wenn Sie bereit sind, in einem oder allen Bereichen der praktischen Arbeit aktiv mitzuarbeiten.
Vom Musikzimmer in den Konzertsaal
Konzerteinführung
Im Anschluss folgt um 19.30 Uhr ein Konzert mit Werken von Sammartini, Mascitti und Senaillé von Studierenden der Schola Cantorum Basiliensis, Ltg.: Prof. Leila Schayegh.
Aufgrund begrenzter Platzzahl Zutritt nur mit Ticket: Konzert – Vom Musikzimmer in den Konzertsaal (hkb-interpretation.ch)
in Zusammenarbeit mit dem SNF-Projekt Lukas Sarasin und das Phänomen des ‹collegium musicum› um 1800
"In meinen Tönen spreche ich" – Wege zu Brahms’ Erster Symphonie
In Zusammenarbeit mit dem ‘Colloquium 48’ der Hochschule für Musik Basel. Beachten Sie hierzu auch das Konzert des Collegium Musicum Basel am 21. Juni 2024 im Stadtcasino.
Vor dem Vortrag findet am gleichen Ort um 18 Uhr die statutarische Generalversammlung der SMG Ortsgruppe Basel statt.
Die Umwelt von Cornelius Cardews "The Great Learning". Eine systemtheoretische Einführung
In Zusammenarbeit mit dem Musikwissenschaftlichen Seminar und der ignm Basel.
Weitere Informationen: https://musikwissenschaft.philhist.unibas.ch/de/aktuelles/veranstaltungen/details/vortrag-1/
Am 26. Mai 2024 findet in der Pauluskirche ein Konzert der ignm Basel zu Cardews The Great Learning statt.
«Fragmentum ex motett» – Die ‘Herdringer Handschriften’ als Spiegel musikalischer Analyse im 16. Jahrhundert?
Improvisierter Kontrapunkt als Werkzeug für eine kreative Musikdidaktik (Didaktikforum)
Eine neuartige Musik durch experimentelle interkulturelle Zusammenarbeit
in Zusammenarbeit mit dem ‘Colloquium 48’ der Hochschule für Musik Basel
Trotz seiner geographischen Lage «am Rande» Europas, gehörte England zu den führenden Musiknationen im Zeitalter der Renaissance und des Barock und hat bedeutende Qellen zur Variation und Improvisation hervorgebracht.
Seit Jahren dokumentiert der Komponist Michel Roth das «Singen» von Seilbahnen in den Urner Alpen. Seine Klangbibliothek und Forschungsgeräte treffen nun auf spielerische Hörexperimente und partizipative Begleitveranstaltungen.